Gedanken

Gedanken · 08. Januar 2021
Slow Photography
"Die Wiederentdeckung der Langsamkeit” ist in vielen Lebensstilen seit einigen Jahren ein Trend oder eine Lebenseinstellung geworden. Zählt "Slow Photography" auch zur "Slow-Bewegung"? Jedenfalls habe ich diese Art der Fotografie seit einigen Jahren für mich entdeckt und nun versucht eine Definition bzw. Beschreibung dafür zu finden. Ich freue mich sehr, dass meine Gedanken darüber als Gastautor für das Fotografie-Magazin "Kwerfeldein" veröffentlicht worden sind: "Slow Photography" -...
Gedanken · 20. Dezember 2020
Sound of Silence II
Vor einem Jahr schrieb ich eine kleine Geschichte, zu der mich das Lied von Simon and Garfunkel “Sound of Silence” inspiriert hat. Es war eine Geschichte, die vielleicht zur Weihnachtszeit passt, in der es um das “Alleinesein” bzw. “Einsamkeit” ging. “Bei der Betrachtung von Portfolios von Streetfotografen entdecke ich oft Bilder, die eine einzelne Person im Kontext zu seiner Umgebung zeigen und der Mensch somit als alleinstehende Person heraussticht. Und ich stelle mir manchmal...
Gedanken · 23. November 2019
Am letzten Oktoberwochenende war ich mit meiner Familie in Savudria, das ist der nordwestliche Zipfel von Istrien (Kroatien). Dort befindet sich auch ein 200 Jahre alter und 36 Meter hoher Leuchtturm, der damit als erster Leuchtturm an der nördlichen Adria galt. Er soll auch einer der ersten weltweit gewesen sein, der mit Gas betrieben worden ist. Interessant sind in der Nähe die hölzernenen Gerüstbauten, an denen die Fischer ihre Boote lagern, die natürlich ein wunderbares Fotomotiv...
Gedanken · 19. Januar 2019
Stephen Shore schreibt in dem überaus lesenswerten Buch "Das Wesen der Fotografie", dass die Fotografie in ihrem Wesen nach eine analytische Disziplin" ist. Er vergleicht die Arbeit des Fotografen mit der eines Malers. Ein Maler beginnt mit einem leeren Blatt Papier oder einer weißen Leinwand und beginnt das Bild zu skizzieren, zu zeichnen, zu malen. Was macht aber ein Fotograf ?
Gedanken · 19. Oktober 2018
Viele von uns erleben einen intensiven Alltag. Beruf, Familie, etc… füllen unseren Tag. Oft bleibt nur wenig Zeit zum Fotografieren. Die nähere Umgebung ist bei Spaziergängen schon oft genug nach Motiven “abgegrast” worden. Aber, manchmal braucht es gar nicht viel… .
Gedanken · 28. Februar 2018
Eisige Luft aus dem Osten erreichte in dieser Woche Österreich und das war nicht politisch gemeint, sondern ausschließlich auf das Wetter bezogen. Der bisher recht warme Winter hat uns nun seine eiskalte Schulter gezeigt. Der allgemein historische Minus-Kälterekord konnte zwar nicht geknackt werden, jedoch fanden schon einige Statistiker heraus, dass in manchen Orten in Österreich im Februar seit rd. 50 Jahren noch nie so tiefe Temperaturen gemessen worden sind. Viele sehnen sich in diesen...
Gedanken · 14. Februar 2018
"Nie ist zu wenig, was genügt". Dieses Zitat von Seneca ist mir in den letzten Tagen wieder einmal in den Sinn gekommen und ich denke, es passt gut zum heutigen Aschermittwoch. Das närrische Treiben - so man es mitgemacht hat (der Autor dieser Zeilen, zählt nicht dazu...) ist vorbei. Viele Menschen haben sich in den nächsten Wochen vorgenommen, sich mit gewissen Dingen in Verzicht zu üben. Doch - was "genügt"...?
Gedanken · 29. Dezember 2017
In der Fotografie hat es in den letzten Jahren große Veränderungen gegeben. Die digitale Fotografie hat die analoge abgelöst, nur ein paar wenige Enthusiasten arbeiten noch mit Film. Viele Kinder kennen das gar nicht mehr und wundern sich wie alte Fotoapparate funktioniert haben.
Gedanken · 09. Dezember 2017
Noch knapp zwei Wochen werden die Tage kürzer und die Nächte noch ein Stück weit länger. Auch noch länger werden in den nächsten zwei Wochen die Staus auf den Straßen, in den Fußgängerzonen, in den Geschäften. Die akustischen Genüsse, denen wir überall, insbesondere im öffentlichen Raum, ausgesetzt sind, nehmen ebenfalls täglich zu. Kaum ein paar Meter, die man in den Städten geht oder in Geschäften verbringt, die einem nicht an wahren Hörerlebnissen an Weihnachtsmusik aller...
Gedanken · 19. November 2017
Zeitiger Morgen. Wobei das „zeitig“ immer relativ zu sehen ist. Für ein ausgeschlafenes Kind ist 06.00 Uhr nicht wirklich zeitig, für einen Erwachsenen, der sich auf ein Ausschlafen am Wochenende gefreut hat, ist Samstag 06.00 Uhr mitunter schon zeitig... .

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