Herzlich willkommen auf meiner Homepage. Mein Name ist Bernd Grosseck und ich präsentiere hier meine fotografischen Arbeiten. Der Blog beinhaltet Gedanken zu meinen Bildern bzw. zur Fotografie im Allgemeinen und zeigt fotografisch festgehaltene Streifzüge, die ich in meiner Freizeit mit meiner Kamera  gemacht habe. Bilder zu meinen aktuellen Fotoprojekten (z.B.: 2020: "Graz is it? It is!" Urban still life und urban street life) finden sich auf meiner Portfolioseite bzw. auf der Seite Minimalscenery. Mehr über mich und meine fotografischen Aktivitäten bzw. Veröffentlichungen auf der Seite Bernd.

 

Welcome to my website. My name is Bernd Grosseck and here I am presenting my photographic work.

aktuelle   BLOG - Beiträge

(Die letzten drei Blogposts tieferstehend,  zu den anderen Beiträgen geht es hier ins Blog-Archiv)

Grenzland (Südburgenland)

Ein Ausflug Anfang Juni führte mich an die burgenländisch/ungarische Grenze. Das Burgenland ist das "jüngste" Bundesland von Österreich. Von den neun Bundesländern Österreichs ist es das östlichste und gemessen an seiner Einwohnerzahl das kleinste. 2021 feiert das einst zum Königreich Ungarn gehörende Land 100 Jahre Zugehörigkeit zu Österreich.

 

Mein Weg führte mich über Güssing nach Heiligenbrunn und dann ein kurzes  Stück durch kleine Ortschaften, die nahe der Landesgrenze zu Ungarn liegen.  Die Grenze zu Ungarn war viele Jahre durch den "Eisernen Vorhang" bestimmt, bis dieser 1989 auch hier fiel. Der "Grenzerfahrungsweg Bildein" lädt ein, Grenzen aus ganz unterschiedlichen Blickwinkel kennen zu lernen. Sehr nachdenklich machende Stationen wie ein Bunker aus dem 2. Weltkrieg, ein Schützengraben, ein ungarischer Beobachtungsturm (Foto in tieferstehender Bilderserie), ein Stück des Grenzzaunes (der "Eiserne Vorhang") und noch einiges mehr lassen sich auf einem ca. 5 km langen Wanderweg besichtigen. 

 

Das Landschaftsbild des südlichen Burgenlandes wird von Ebenen und sanften Hügeln geprägt, prädestiniert für hervorragende Weinkultur, die nun in einer grenzüberschreitenden "Weinidylle" ihren Niederschlag gefunden hat. Überhaupt steht bei der Besichtigung dieser Region die Natur im Vordergrund, u.a. ist sie auch Heimat zahlreicher Störche. Die Ortschaften sind klein bis kleinst und strahlen  (zumindest für den Besucher, der sich durch diese Gegend treiben lässt) absolute Ruhe aus.  Bach- und Flusslandschaften runden das Gesamtbild dieser Gegend ab. 

 

Einer der schönsten Plätze vom Burgenland ist das "Kellerviertel" in Heiligenbrunn. Zum Zeitpunkt meines Besuches waren gerade eifrig Restaurierungsarbeiten im Gange, weshalb ein nochmaliger Besuch sicher ins Haus steht. Das "Kellerviertel" besteht aus ca. 140 im typisch burgenländischen Stil errichte Gebäude, wovon über 100, die bis zu 200 Jahre alt sind, unter Denkmalschutz stehen. Ein Teil sind Holzblockbauten auf Lehmboden mit Stroh gedeckt. Auf vielen der Gebäude erinnert eine Jahreszahl an der Fassade an den Zeitpunkt der Erbauung. Die "jüngeren" Kellerstöckl" haben dann schon tw. halb in die Erde gegrabene Keller und ein Ziegeldach. Ein paar Bilder aus Heiligenbrunn finden sich in der Galerie zu diesem Artikel. Der Kultwein "Uhudler" wird seit über einem Jahrhundert hier angebaut. Lt. dem "Uhudlerverein" erhielt der Wein den Namen Uhudler von den Frauen der Weinbauern, weil der Blick nach übermäßigem Konsum einem „Uhu“ gleicht... . 

 

Die "Langsamkeit", die diese Gegend ausstrahlt, hat mich auch in meiner Bildgestaltung beeinflußt und so sind hier wieder einige Bilder für meine Serie "minimal scenery" entstanden, wo die minimalistische Landschaftsfotografie im Vordergrund steht.  Eine Auswahl meines dann - wetterbedingt - eigentlich gar nicht so langen Ausfluges - es war nicht einmal ein 1/2 Tag - zeige ich mit ein paar Anmerkungen in den Bildtexten  nun folgend:

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"Helle und Dunkle Seiten" von Graz

Chinesischer Pavillion am Grazer Schloßberg (um 1890 errichtet)
Chinesischer Pavillion am Grazer Schloßberg (um 1890 errichtet)

Das Spiel mit Licht und Schatten fasziniert in der Fotografie, wie auch in der Malerei etc... immer wieder aufs Neue. Die Suche nach Motiven, die von starken Kontrasten leben, hat mich immer schon interessiert. Ein Schatten ist ja eigentlich etwas Unnatürliches, gehört nicht zur realen Welt, entsteht aufgrund einer Lichtquelle, die ein Objekt anstrahlt. Schatten sind optische Erscheinungen, die auch teilweise als unheimlich wahrgenommen werden, uns in der Kindheit zum ersten Mal begegnet sind und die uns vielleicht manchmal auch schon Angst gemacht haben. Gott sei Dank leben wir in einer Welt des Lichts! Licht, das uns so viele Facetten bieten kann und jeder Morgen mit seinem Sonnenaufgang bietet uns die Möglichkeit "Licht immer wieder neu zu erleben". 

 

 

Wenn ich mit meinen Augen durch die Welt vor mir wandere, fallen  mir Schatten oft gar nicht auf. Wenn ich meinen Augen die fotografische Brille aufsetze, sehe ich viel öfters zahlreiche interessante Kontraste zwischen Hell und Dunkel. Einige diesbezügliche Motive sind mir da bei meinen Spaziergängen durch Graz bisher untergekommen, die ich im Rahmen dieses Blogbeitrages  vorstelle, es sind weitere Bilder aus meinem Projekt "Graz is it? It is! Urban still life, urban street life."

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Mein Fotoprojekt im "Pictures Magazin": Die eigene Stadt mit anderen Augen sehen

Für jemand der ausschließlich in der Freizeit fotografiert, aber der sich mit dem Medium Fotografie schon seit vielen Jahren beschäftigt und nach eigenem Ermessen die Fotografie nicht nur leidenschaftlich gerne ausübt, sondern auch viel darüber liest und Entwicklungen dieser Kunstgattung bzw. das Schaffen von vielen Fotografen auch konsequent verfolgt, ist es natürlich eine riesige Freude und große Ehre mit einem persönlichen Fotoprojekt in einer namhaften Fotozeitschrift, wie dem “pictures Magazin” vertreten zu sein. So freue ich mich sehr, dass mein Projekt “Graz is it? It is! Urban still life, urban street life” in der aktuellen Ausgabe 05/2020 vorgestellt wird.  

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Olivenbaum (aufgenommen in Slowenien/2019)
Olivenbaum (aufgenommen in Slowenien/2019)

FOTOGRAFISCHE Ausschnitte

Meine Homepage habe ich "Bildausschnitte" genannt, weil die Wahl des richtigen Ausschnittes bei einem Bild bzw. einem Foto  eine Beschränkung auf das Wesentliche beinhaltet. Damit soll Überflüssiges wegfallen und das aufgenommene Motiv für sich alleine stehen.

 

FOTOGRAFISCHE Suche

Meine fotografische Suche in der Natur oder auch im urbanen Raum  beinhaltet nicht das Ablichten klassischer Sehenswürdigkeiten,  sondern Ausschnitte, die meinen Blick anziehen, um diese im Rahmen einer minimalistischen Fotografie festzuhalten.

FOTOGRAFISCHES Ergebnis

Die Konzentration auf einen Ausschnitt bedeutet, sich vom Ganzen, das diesen umgibt, zu lösen. Im „Weniger ist oft Mehr“ steckt viel Weisheit. Die Herausforderung für mich ist das „Mehr an Weniger“ zu erkennen und bildmäßig umzusetzen.