Herzlich willkommen auf meiner Homepage. Mein Name ist Bernd Grosseck und ich präsentiere hier meine fotografischen Arbeiten. Der Blog beinhaltet Gedanken zu meinen Bildern bzw. zur Fotografie im Allgemeinen und zeigt fotografisch festgehaltene Streifzüge, die ich in meiner Freizeit mit meiner Kamera  gemacht habe. Bilder zu meinen aktuellen Fotoprojekten (z.B.: 2020: "Graz is it? It is!" Urban still life und urban street life) finden sich auf meiner Portfolioseite bzw. auf der Seite Minimalscenery. Mehr über mich und meine fotografischen Aktivitäten bzw. Veröffentlichungen auf der Seite Bernd.

 

Welcome to my website. My name is Bernd Grosseck and here I am presenting my photographic work.

aktuelle   BLOG - Beiträge

(Die letzten drei Blogposts tieferstehend,  zu den anderen Beiträgen geht es hier ins Blog-Archiv)

Glück auf, Eisenerz!

Das "alte" Rathaus wurde 1535 erbaut, beherbergt heute das Stadtmuseum.
Das "alte" Rathaus wurde 1535 erbaut, beherbergt heute das Stadtmuseum.

Wie geht man fotografisch an eine Stadt heran, von der man weiß, dass sie einen der stärksten Bevölkerungsrückgänge in den letzten Jahrzehnten in Österreich hat? Sie zählt außerdem zu den “ältesten” Städten Österreichs, weil rd. 40 % der Einwohner älter als 65 Jahre sind. Im Kopf hat man einige Berichte in Zeitungen, die immer wieder Todesurteile über diese Stadt fällen. 

 

Am besten unvoreingenommen. Und das war gut so. Ich besuchte Eisenerz vor ca. 14 Tagen  das erste Mal wieder nach rd. 25 Jahren, hatte also nicht wirklich eine bildliche Erinnerung von meinem damaligen Ausflug im Kopf. Tieferstehend ein paar Impressionen von meinem "Fotospaziergang" im Stadtzentrum:

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Versommert

Blick aus dem Fenster unserer Unterkunft "La Collina delle Mignole" in Moruzzo nahe Udine in Friaul
Blick aus dem Fenster unserer Unterkunft "La Collina delle Mignole" in Moruzzo nahe Udine in Friaul

“Versommern”, eine ganzjährige Sehnsucht nach dem Sommer, das einfache Glück der Fülle und Überfülle, des Schönen in dieser Jahreszeit. Ein Begriff, den die österreichische Autorin Valerie Fritsch in einem Essay Anfang August in der steirischen Kleinen Zeitung so wunderbar beschrieben hat und den ich in großem Umfang nachvollziehen kann. Sobald die Tage mit dem Winterbeginn wieder länger werden, fängt sie schon manchmal an, auch meine Sehnsucht nach der Wärme, die der Sommer ja zumeist mit im Gepäck hat. Die ganz große Hitze brauche ich nicht, aber die angenehmen Temperaturen, um laue Abende auf der Terrasse verbringen zu können, vermisse ich in der kalten Jahreszeit wohl am meisten.  

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Grenzland (Südburgenland)

Ein Ausflug Anfang Juni führte mich an die burgenländisch/ungarische Grenze. Das Burgenland ist das "jüngste" Bundesland von Österreich. Von den neun Bundesländern Österreichs ist es das östlichste und gemessen an seiner Einwohnerzahl das kleinste. 2021 feiert das einst zum Königreich Ungarn gehörende Land 100 Jahre Zugehörigkeit zu Österreich.

 

Mein Weg führte mich über Güssing nach Heiligenbrunn und dann ein kurzes  Stück durch kleine Ortschaften, die nahe der Landesgrenze zu Ungarn liegen.  Die Grenze zu Ungarn war viele Jahre durch den "Eisernen Vorhang" bestimmt, bis dieser 1989 auch hier fiel. Der "Grenzerfahrungsweg Bildein" lädt ein, Grenzen aus ganz unterschiedlichen Blickwinkel kennen zu lernen. Sehr nachdenklich machende Stationen wie ein Bunker aus dem 2. Weltkrieg, ein Schützengraben, ein ungarischer Beobachtungsturm (Foto in tieferstehender Bilderserie), ein Stück des Grenzzaunes (der "Eiserne Vorhang") und noch einiges mehr lassen sich auf einem ca. 5 km langen Wanderweg besichtigen. 

 

Das Landschaftsbild des südlichen Burgenlandes wird von Ebenen und sanften Hügeln geprägt, prädestiniert für hervorragende Weinkultur, die nun in einer grenzüberschreitenden "Weinidylle" ihren Niederschlag gefunden hat. Überhaupt steht bei der Besichtigung dieser Region die Natur im Vordergrund, u.a. ist sie auch Heimat zahlreicher Störche. Die Ortschaften sind klein bis kleinst und strahlen  (zumindest für den Besucher, der sich durch diese Gegend treiben lässt) absolute Ruhe aus.  Bach- und Flusslandschaften runden das Gesamtbild dieser Gegend ab. 

 

Einer der schönsten Plätze vom Burgenland ist das "Kellerviertel" in Heiligenbrunn. Zum Zeitpunkt meines Besuches waren gerade eifrig Restaurierungsarbeiten im Gange, weshalb ein nochmaliger Besuch sicher ins Haus steht. Das "Kellerviertel" besteht aus ca. 140 im typisch burgenländischen Stil errichte Gebäude, wovon über 100, die bis zu 200 Jahre alt sind, unter Denkmalschutz stehen. Ein Teil sind Holzblockbauten auf Lehmboden mit Stroh gedeckt. Auf vielen der Gebäude erinnert eine Jahreszahl an der Fassade an den Zeitpunkt der Erbauung. Die "jüngeren" Kellerstöckl" haben dann schon tw. halb in die Erde gegrabene Keller und ein Ziegeldach. Ein paar Bilder aus Heiligenbrunn finden sich in der Galerie zu diesem Artikel. Der Kultwein "Uhudler" wird seit über einem Jahrhundert hier angebaut. Lt. dem "Uhudlerverein" erhielt der Wein den Namen Uhudler von den Frauen der Weinbauern, weil der Blick nach übermäßigem Konsum einem „Uhu“ gleicht... . 

 

Die "Langsamkeit", die diese Gegend ausstrahlt, hat mich auch in meiner Bildgestaltung beeinflußt und so sind hier wieder einige Bilder für meine Serie "minimal scenery" entstanden, wo die minimalistische Landschaftsfotografie im Vordergrund steht.  Eine Auswahl meines dann - wetterbedingt - eigentlich gar nicht so langen Ausfluges - es war nicht einmal ein 1/2 Tag - zeige ich mit ein paar Anmerkungen in den Bildtexten  nun folgend:

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Olivenbaum (aufgenommen in Slowenien/2019)
Olivenbaum (aufgenommen in Slowenien/2019)

FOTOGRAFISCHE Ausschnitte

Meine Homepage habe ich "Bildausschnitte" genannt, weil die Wahl des richtigen Ausschnittes bei einem Bild bzw. einem Foto  eine Beschränkung auf das Wesentliche beinhaltet. Damit soll Überflüssiges wegfallen und das aufgenommene Motiv für sich alleine stehen.

 

FOTOGRAFISCHE Suche

Meine fotografische Suche in der Natur oder auch im urbanen Raum  beinhaltet nicht das Ablichten klassischer Sehenswürdigkeiten,  sondern Ausschnitte, die meinen Blick anziehen, um diese im Rahmen einer minimalistischen Fotografie festzuhalten.

FOTOGRAFISCHES Ergebnis

Die Konzentration auf einen Ausschnitt bedeutet, sich vom Ganzen, das diesen umgibt, zu lösen. Im „Weniger ist oft Mehr“ steckt viel Weisheit. Die Herausforderung für mich ist das „Mehr an Weniger“ zu erkennen und bildmäßig umzusetzen.