Herzlich willkommen auf meiner Homepage. Mein Name ist Bernd Grosseck und ich präsentiere hier meine fotografischen Arbeiten. Der Blog beinhaltet Gedanken zu meinen Bildern bzw. zur Fotografie im Allgemeinen und zeigt fotografisch festgehaltene Streifzüge, die ich in meiner Freizeit mit meiner Kamera  gemacht habe. Bilder zu meinen aktuellen Fotoprojekten (z.B.: 2020/2021: "Graz is it? It is!" Urban still life und urban street life) finden sich auf meiner Portfolioseite bzw. auf der Seite Minimalscenery. Mehr über mich und meine fotografischen Aktivitäten bzw. Veröffentlichungen auf der Seite Bernd.

 

Welcome to my website. My name is Bernd Grosseck and here I am presenting my photographic work.

aktuelle   BLOG - Beiträge

(Die letzten drei Blogposts sind tieferstehend angeführt,  die anderen Beiträge sind im Blog-Archiv)

Slow Photography

"Die Wiederentdeckung der Langsamkeit” ist in vielen Lebensstilen seit einigen Jahren ein Trend oder eine Lebenseinstellung geworden. Zählt "Slow Photography" auch zur "Slow-Bewegung"? Jedenfalls habe ich diese Art der Fotografie seit einigen Jahren für mich entdeckt und nun versucht eine Definition bzw. Beschreibung dafür zu finden. Ich freue mich sehr, dass meine Gedanken darüber als Gastautor für das Fotografie-Magazin "Kwerfeldein" veröffentlicht worden sind:

 

"Slow Photography" - der Versuch einer Beschreibung von Bernd Grosseck 

 

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Schlußwort 2020

"Gniebing" (honorable mention in the category "Fineart" Chromatic awards 2020)
"Gniebing" (honorable mention in the category "Fineart" Chromatic awards 2020)

Das Leben kennt keine Neuanfänge, sondern nur Fortsetzungen und Richtungsänderungen.

(Zitat v. Dr. Matthias Prangel, Germanist und allg. Literaturwissenschaftler)

 

Das Jahr 2020 kennt Gott sei Dank auch keinen Neuanfang, aber auch keine Fortsetzung und eine Richtungsänderung wird es wohl nicht mehr schaffen. Gut, dass die Endlichkeit, die ein Jahr immer mit sich bringt, für 2020 in ein paar Tagen erreicht ist. Dieses Jahr, das so viele Herausforderungen für uns übrig hatte, ist nun bald Geschichte, in die es auch nachhaltig eingehen wird und so uns wohl oder übel über lange Zeit in Erinnerung bleiben wird.  

 

Was würde ich 2020 zum Abschied noch sagen wollen? Schwierig, die richtigen Worte zu finden. Herausforderungen, die über das übliche Maß hinausgingen,  hat es meiner Familie und mir auch einige zukommen lassen, die wir aber im Großen und Ganzen gut bewältigen konnten. Wohl das Wichtigste in diesem Jahr war es, dass man gesund blieb und das ist gelungen. Dafür bin ich in hohem Maße dankbar. 

 

In fotografischer Hinsicht verabschiede ich mich 2020 mit drei Bildern, die bei den Chromatic Awards (internationaler Fotowettbewerb für Amateure und Profis) heuer im Dezember und im letzten Jahr Auszeichnungen in den Kategorien "Architecture" und "Fineart" (2020) bzw. "Landscape" (2019) erhalten haben.

 

Ich nehme im Schnitt an drei bis vier Wettbewerben pro Jahr teil, die ich insbesondere in Richtung der Rechte am eigenen Bild bzw. weiterer Verwendung der eingereichten Fotos mir sehr bewußt aussuche und da freue ich mich natürlich immer ganz besonders, wenn ich als Teilnehmer positives feedback in Form einer kleinen Auszeichnung zu meinen Werken erhalte. Diese Freude teile ich gerne mit Euch. 

 

Alles Gute, rutscht gesund ins neue Jahr!

Bernd Grosseck

 

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Sound of Silence II

Vor einem Jahr schrieb ich eine kleine Geschichte, zu der mich das Lied von Simon and Garfunkel “Sound of Silence” inspiriert hat. Es war eine Geschichte, die vielleicht zur Weihnachtszeit passt, in der es um das “Alleinesein” bzw. “Einsamkeit” ging. “Bei der Betrachtung von Portfolios von Streetfotografen entdecke ich oft Bilder, die eine einzelne Person im Kontext zu seiner Umgebung zeigen und der Mensch somit als alleinstehende Person heraussticht. Und ich stelle mir manchmal die Frage, sind diese Menschen, in dem Moment, wo der Fotograf sein Bild gemacht hat, einsam oder nur alleine?” schrieb ich im damaligen Blogbeitrag im Zwischentext. Vielleicht warten die Personen auch nur auf jemand, sind vielleicht geschäftlich unterwegs oder auf dem Weg zu einem privaten Treffen? Der Fotograf als stiller Beobachter weiß es nicht. Jedenfalls ist zu diesem Thema ein Fotoprojekt geworden und ich sammle, wenn ich mit der Kamera unterwegs bin, immer bewußter Aufnahmen, die zu diesem Thema passen.

 

“Die Sache mit der Einsamkeit ist überstrapaziert.” Dieses Zitat stammt vom Maler Edward Hopper. Gerade er hat eine Reihe von Bildern gemalt, wo man als Betrachter*in augenscheinlich eine Einsamkeit der Personen spürt, wenn man  die Werke dieses Künstlers ansieht. In manchen dieser Bilder gibt es keine Handlung, es sind Momentaufnahmen, wo eine Isolation der Personen zu ihrer Umgebung, oder zu anderen auf dem Bild befindlichen Menschen sichtbar wird. Es gibt keine Kommunikation, die Personen sind zwar unter sich, aber augenscheinlich sehr alleine. Bezugnehmend auf eines seiner berühmtesten Bilder "Nighthawks" betonte Edward Hopper, dass er keine Symbole der Isolation oder Einsamkeit einer Großstadt verarbeitet hätte und doch finden sich  in diesem, wie in vielen anderen seiner Werke eingebettete Szenen der Vereinsamung und Leere in einem urbanen Kontext wieder. Ein Thema, das sich als fotografisches Projekt für mich langsam entwickelt hat und nun unter dem Titel "Sound of Silence" Platz findet. 

 

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Olivenbaum (aufgenommen in Slowenien/2019)
Olivenbaum (aufgenommen in Slowenien/2019)

FOTOGRAFISCHE Ausschnitte

Meine Homepage habe ich "Bildausschnitte" genannt, weil die Wahl des richtigen Ausschnittes bei einem Bild bzw. einem Foto  eine Beschränkung auf das Wesentliche beinhaltet. Damit soll Überflüssiges wegfallen und das aufgenommene Motiv für sich alleine stehen.

 

FOTOGRAFISCHE Suche

Meine fotografische Suche in der Natur oder auch im urbanen Raum  beinhaltet nicht das Ablichten klassischer Sehenswürdigkeiten,  sondern Ausschnitte, die meinen Blick anziehen, um diese im Rahmen einer minimalistischen Fotografie festzuhalten.

FOTOGRAFISCHES Ergebnis

Die Konzentration auf einen Ausschnitt bedeutet, sich vom Ganzen, das diesen umgibt, zu lösen. Im „Weniger ist oft Mehr“ steckt viel Weisheit. Die Herausforderung für mich ist das „Mehr an Weniger“ zu erkennen und bildmäßig umzusetzen.