Stadt, Land, Fluß. Rund um Mureck (Südoststeiermark)

Die Grenze zwischen Österreich und Slowenien wird in der SüdOststeiermark durch die Mur gebildet. Entlang der Mur ist die Landschaft durch ein großes Auwaldgebiet geprägt - die "Murauen".  Die Gegend  ist nachwievor sehr naturbelassen und es erfolgt eine intensive landwirtschaftliche Nutzung der ebenen Flächen. Es exisitiert keine größere Erhebung, was zahlreiche Pedalritter, die Bergetappen eher meiden, für ihre Ausflüge anzieht. Nach meinem letzten Besuch (-->  BadRadkersburg) liegt rd 25 km westlich von Bad Radkersburg die Stadt Mureck. Neben der sehenswerten kleinen Altstadt hat mich rund um Mureck die Ebene und Weite für meine "Ausschnitte" aus dieser Gegend sehr angesprochen. 

Bei meinem Ausflug Anfang September war die Kürbisernte gerade im vollen Gang und die zahlreichen Ölkürbisfelder bieten in dieser Jahreszeit nette Blickfänge.  Die grünen Ölkürbisse färben sich zu Ende des Sommers gelb/orange und warten auf ihre vielfältige Weiterverarbeitung: 

Aufnahmen im Rahmen meiner minimalistischen Landschaftsfotografie, die ich rund um die Gemeinden Murfeld/Eichfeld nahe Mureck gemacht habe: 

Die Murecker Schiffsmühle ist unbedingt einen Abstecher wert. Sie wurde 1997 nach originalem Vorbild errichtet und gehört zu den letzten schwimmenden und funktionierenden Mühlen Mitteleuropas, die in alter Tradition erbaut worden sind. Zweimal fiel sie dem Hochwasser zum Opfer, wurde aber jeweils wieder mit viel Einsatz aufgebaut (mehr zur Schiffsmühle unter: www.schiffsmuehle.at).

Blick in die Murauen (Auwaldgebiet mit vielen, teilweise seltenen Tier- und Pflanzenarten): 

Die Mur war früher ein Hauptverkehrsweg (z..B. für Holztransporte) und so entstanden an der Mur zahlreiche Burgen. Die Burg Mureck (12. Jh.) bildete den Grundstein für die Gründung der Siedlung "Mureck" (urkundlich im 13. Jh. erwähnt, Stadtrecht seit 1975). Das Zentrum von Mureck befindet sich entlang der Grazer Straße rund um den Hauptplatz mit einem dominanten Rathausturm, an dem Steinreliefs angebracht sind: 

Abseits des Massentourismus bietet dieser Teil der Steiermark sehr nette Aus- und Einsichten. Die Gegend lässt sich gemütlich mit dem Fahrrad oder auch den Wanderschuhen erkunden. Dem fotografiebegeisterten Besucher bieten sich viele kleine Wege und Straßen durch die Naturlandschaft mit interessanter Fauna und Flora. 

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