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Se ami qualcuno, regalagli qualcosa di dolce

"Wenn Du jemand liebst, schenke ihm etwas Süsses". Das ist die Begrüßung auf der Webseite vom Café Caramello in Graz. 

 

Hier werden süße italienische Spezialitäten nach alten Rezepten zubereitet. Ein Besuch in dem kleinen Café ist eine kleine Auszeit und eine spontane Reise nach Italien. Ich durfte das Team um Eva Caramello einen halben Tag lang fotografisch begleiten und die Vor- und Zubereitung ihrer Köstlichkeiten mit der Kamera festhalten. 

Mit einem traditionellen Cornetto und einer der verschiedenen Kaffeevariationen, die hier angeboten werden, kann man als Gast den Tag genussvoll beginnen. Ein italienisches Cornetto ist übrigens ein Croissant aus Blätter- oder Hefeteig, das mit Marmelade, Schokolade oder Creme gefüllt ist. Meine Lieblingssorte ist Vanillecreme ... . Der Arbeitstag beginnt schon früh im Café, das mit einem frischen Potpourri süßer Köstlichkeiten aufwartet. Eine Schauküche lädt zum Zusehen bei der Arbeit ein. Man bekommt sofort einen guten Eindruck von der Sorgfalt, mit der hier die Produkte hergestellt werden und sieht, dass hier echtes Handwerk vorherrscht. Fingerfertigkeit und Liebe zum Detail begleiten die tägliche Arbeit.

Alle Mitarbeiterinnen, die im Café arbeiten, haben ihre Wurzeln in Italien und kommen aus verschiedenen Regionen, was sich für mich auch in der breiten Palette der angebotenen Produkte widerspiegelt. Man findet zum Beispiel "Mignons", die nach neapolitanischen Rezepten hergestellt werden oder "Tramezzini Veneziani". So wähnt man sich als Gast im Café kurzfristig in Italien, wenn untereinander ein Austausch in italienischer Sprache stattfindet und man von der Vielfalt italienischer Spezialitäten umgeben ist.  Eine große Auswahl an Mignons füllt die Vitrine. Einige sind mit Zitronen-, Vanille-, Haselnuss-, Pistazien- oder Kaffeecreme gefüllt, andere mit Früchten der Saison und es gibt auch ein veganes Angebot.

Fotografisch war es in der doch recht kleinen Küche ein wenig Herausforderung.  Ich arbeitete überwiegend mit der Leica Q3 mit ihrem 28mm Objektiv und teilweise mit mit meiner Leica M11 und dem Voigtländer 50mm/f1.5. Ein paar Mal kann das Voigtländer 21mm/f4 und für ein Bild auch wieder einmal mein altes Voigtländer 15mm/f4.5 zum Einsatz. Ich versuchte so viel wie möglich mit offener Blende zu arbeiten, um dem Motiv, das ich in den Vordergrund stellen wollte, mehr Raum zu geben und vom Hintergrund zu lösen. Außerdem wollte ich Blitzlicht vermeiden und mit dem vorhandenen Licht arbeiten, um so unauffällig wie möglich mit der Kamera dabei zu sein.

Mir macht es sehr viel Freude, wenn ich  Menschen bei ihrer Arbeit fotografisch begleiten darf. Es ist immer wieder spannend, wenn ich damit Einblicke in verschiedene Branchen, Tätigkeiten und Abläufe bekommen kann, die ich versuche bestmöglich mit der Kamera einzufangen. Gerade wenn so viel unternehmerisches Herzblut, wie hier im Café Caramello, fließt, ist es mein Anspruch, das tägliche Tun so gut wie möglich authentisch zu erzählen und dass sich die Atmosphäre, die vor Ort geherrscht hat, auch in den Bildern widerspiegelt. 

P.S.: Die Köstlichkeit am Titelbild ist übrigens ein kleines Puzzle. Vorbereitung für Valentinstag... . Erkennt Ihr die Buchstabenkombination?

 P.P.S.: Die Auflösung spiegelt sich im obigen Bild, das bei der Entstehung entstanden ist, wider... . 

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