Sound of Silence

Inspiriert vom gleichnamigen Welthit von "Simon and Garfunkel" ist dieses Fotoprojekt entstanden. Sind die abgebildeten Menschen einsam oder nur alleine? Als "Streetphotographen" spazieren wir in der Regel auch alleine mit der Kamera durch die Straßen, einsam sind wir dabei meist nicht. Als Zustand ist der Klang des Schweigens ob seiner Stille ohrenbetäubend und schmerzhaft. Hier unterscheidet sich auch stark  eine Einsamkeit von einem Alleinsein, das oft wichtig ist. Auch ich suche immer wieder Orte zum Alleinsein, um meine Batterien aufzuladen und  Kraft zu tanken, um allen Herausforderungen, die das Leben so bietet, gewachsen zu sein. Und es fördert meine Kreativität, wenn sich diese einmal ein wenig zur Ruhe gelegt hat... . 

 

Nicht möglich ist es aber als Außenstehender zu erkennen, ob Menschen, die wie alleine sehen, auch einsam sind. Ich überlasse diese Interpretation den Augen derjenigen, die meine Bilder durchsehen; schlußendlich entscheidet  immer der Betrachter über das Betrachtete.

 

Vielleicht führt aber "Sound of Silence" auch dazu, den einen  oder anderen Betrachter anzuregen, aktiv auf Menschen zuzugehen bzw. jemand anzurufen, zu dem man schon länger keinen  Kontakt mehr hatte. Menschen zu kontaktieren von denen man "eigentlich" weiß, dass sie einsam sind und sich darüber freuen würden.  

Blogbeiträge zum "Streetphotography-Fotoprojekt: "Sound of Silence":